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Neubau

Gibt es eine Qual der Wahl bei Neubauten?

Grüne, weite Wiese – ein leeres, weisses Blattpapier – ist dies die Ausgangslage für einen Neubau?

Zum Glück nicht, die vielfältigsten Einflüsse wirken auf einen Standort und das zu bauende Gebäude ein. Wichtig sind hier die Wünsche und Bedürfnisse der Bauherrschaft, von Ihnen. Diese Ziele geben vor um was für einen Gebäudetyp es sich handelt, welche Nutzungen und für wen geplant wird. Ihre Bedürfnisse bestimmen das Raumprogramm, das Budget, den ökologischen Standard und vieles mehr.

Um die Architektur für ein Gebäude zu planen reichen diese Angaben nicht aus. Es kommen noch viele äussere Einflüsse hinzu. Dabei handelt es sich um die Baugesetze, Normen und Vorschriften, die Grösse, Form und Topographie des Grundstückes und noch einiges mehr. All diese Einflüsse gilt es zu eruieren und in das architektonische Konzept einzubinden.

Diese Komplexität ist die Grundlage für ein auf den Ort und die Nutzer bezogenes Gebäude.

 

Der architektonische, gestalterische Prozess

Mit dem erarbeiteten Raumprogramm aus der gewünschten Nutzung geht es ans Modellieren der Gebäudeform. Volumen und Leerräume werden geschaffen, die natürliche Lichtführung, die Personen- und Verkehrsführung geplant. Gleichzeitig wird an Grundrissen und Raumvolumen gearbeitet und das Ganze auf eine effiziente Konstruktion geprüft.

Parallel dazu muss ein Projekt auch immer wieder mit den Kostenvorgaben und den Qualitätsansprüchen der Bauherrschaft überprüft werden. Um dies sicher zu stellen arbeiten wir in diesem Bereich eng mit unseren Kollegen von g-manag, der Baumanagementabteilung oder einem Bauleiter Ihrer Wahl, zusammen.

 

Kosten- und Qualitätsbewusstes Bauen:

Spektakuläre Grossbauten, umgesetzt mit manchmal verschwenderischen Budget, prägen das Bild der Architektur in den Medien. Wo es um die Selbstdarstellung einzelner Städte oder Unternehmen ging, schien das Geld keine Rolle zu spielen: überschwängliche Mittel für ausgefallene Formen um Aufmerksamkeit zu erzielen.

 

Für uns sieht der Alltag anders aus. Kosten- und Budgetzwänge sind die Regel, nur in den allerseltensten Fällen steht ein üppiger Etat zur Verfügung. So stellt das engagierte Ringen nach anständigen Lösungen zu möglichst geringen Baukosten uns stets vor neue Herausforderungen.

Doch Kosteneffizienz ist nicht gleichbedeutend mit billigem Bauen, und auch formal müssen ökonomische Zwänge nicht unbedingt von Nachteil sein. Oftmals führt gerade der Verzicht auf entbehrliche Attribute zu der gestalterischen überzeugenderen Lösung.

Kosteneffizienz beim Bauen fängt gelegentlich bereits beim der Wahl des Standorts an, die Auswirkungen auf die Art der Erschliessung, der Baugrund usw. haben einen erheblichen Einfluss auf das Budget. Spätestens mit dem Vorprojekt (der Entwurf): die Optimierung von Funktionsabläufen und Raumprogramm, die Form des Baukörpers, das Verhältnis von Volumen und Fassadenfläche, die Frage ob ein Keller notwendig ist und viele weitere Fragen sind für die Kosten entscheidend. Bei der Konstruktion geht es um die Wahl der Materialien, das wirtschaftlichste Tragwerk, die ökonomischsten Details oder die Frage wo Fertigteile sinnvoll sind.

 

Wir als g-arch-Architekten legen unser Hauptaugenmerk auf gut gestaltete, ökologische und ökonomische Lösungen. > kontakt@g-arch.com